CETA ist der Zwilling von TTIP

Die NaturFreunde sagen „Nein“ zu den neoliberalen Freihandelsabkommen

„Die Ideologie für die Verhandlungen über die Freihandelsabkommen CETA und TTIP stammt aus der Zeit vor der globalen Finanzkrise. Heute – sieben Jahre später – findet sie keine Mehrheit in der Bevölkerung“, erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und kritisiert auch die geplante vorläufige Anwendung von CETA: Die Gestaltung der Globalisierung kann nicht so aussehen, dass man alle Märkte so weit wie möglich öffnet, alle Regulierungsmöglichkeiten im öffentlichen Interesse unter den Vorbehalt stellt, dass dadurch keine „Handelshemmnisse“ entstehen, und eine Paralleljustiz und damit verbundene Klagerechte exklusiv für ausländische Investoren einführt. [...] Es gibt keinen Grund, einer Paralleljustiz zuzustimmen, die ein unabsehbares finanzielles Risiko schafft. [...] Letztlich geht es CETA darum, öffentliche Dienstleistungen kommerziellen Interessen und einer Marktlogik unterzuordnen, die eben nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist.

Die NaturFreunde zeigen klare Kante gegen die Freihandeslabkommen TTIP/CETA. Die gesamte Pressemitteilung findet sich hier.

Um unseren Protest lautstark zu zeigen, beteiligen sich NaturFreunde und Naturfreundejugend an den Stopp-TTIP/CETA-Demonstrationen im September.

Die NFJ NRW mobilisiert zum Jugendblock für die Demo am 17. September in Köln.Jugendblock

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