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Naturfreundejugend gewinnt den Antirassismus-Preis „buntblick“

Naturfreundejugend gewinnt den Antirassismus-Preis „buntblick“

Die Naturfreundejugend aus Bochum hat den Sonderpreis des Anti-Rassismus-Preis „buntblick – Jugendliche für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ gewonnen. Am 18. November fand die Preisverleihung des begehrten Preises in Köln statt. Vergeben wurde der Preis vom Landesjugendring NRW, dem Dachverband der Jugendverbände im Land.

Mit einer bunten und feierlichen Zeremonie wurde vergangenen Mittwoch im Rautenstrauch-Joest-Museum in der Kölner Innenstadt der Anti-Rassismus-Preis verliehen. Dieser wurde dieses Jahr zum ersten Mal vergeben und stand unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Prämiert wurden Projekte von jungen Menschen gegen Rassimus und Rechtsextremismus sowie für Vielfalt und Toleranz.Bochum_1

Die Naturfreundejugend aus Bochum hatte im September fünfundzwanzig Geflüchtete ins Fußballstadion eingeladen. Gemeinsam wurde ein Spiel des VfL Bochums angeschaut. Auch wenn Bochum verloren hat, hat die Stimmung im Stadion alle mitgerissen.Refugees_Welcome_klein

Ein Video von dem Ausflug wurde von der Jury mit dem Sonderpreis des „buntblicks“ bedacht, da die Aktion der Auftakt für eine langfristige Arbeit der Naturfreundejugend in einer Erstaufnahmeeinrichtung im Bochumer Osten bedeutet. Dieses besondere Engagement sollte auch besonders geehrt werden.

Die Naturfreundejugendlichen zeigten sich überwältigt, denn sie erhielten einen Gutschein für einen Funsport-Tag für die ganze Gruppe; Rafting oder Tauchen stehen auf dem Programm „Wir sind sehr dankbar.“ sagte Merret M. „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement so gewürdigt wird.“ In ihrer kurzen Dankesrede während der Verleihung hob die Siebzehnjährige hervor, dass wir nicht bei der Flüchtlingshilfe stehen bleiben dürfen, sondern auch Fluchtursachen zu bekämpfen seien. „Denn niemand flüchtet freiwillig!“ so Merret.

„Uns haben aber auch die anderen Projekte sehr beeindruckt. Es war sehr schön zu sehen, wie vielfältig und stark sich so viele Verbände gegen Rassismus einsetzten.“ führte Matthias S. aus. „Besonders für die alevitische Jugend freue ich mich, die mit ihrer tollen Social-Media-Kampagne „#StopDeathInMediterraneanSea“ den ersten Preis erhielt.“

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